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Engel
Allgemeines
Engel gehören zu den Heerscharen des Himmels und gelten als unmittelbare Diener des Schöpfers. Sie wurden zu Beginn der Schöpfung erschaffen und verkörpern Reinheit, Ordnung und das Prinzip des göttlichen Lichts. In ihrer Essenz stehen sie für das Gute, wobei dieses nicht immer mit menschlichen Moralvorstellungen übereinstimmen muss.Als übernatürliche Wesen existieren Engel jenseits der sterblichen Wahrnehmung. In ihrer wahren Gestalt sind sie für Menschen in der Regel nicht sichtbar oder nicht begreifbar. Wenn sie auf der Erde erscheinen, nehmen sie meist eine menschliche Hülle an, um unter den Sterblichen wandeln zu können, ohne erkannt zu werden. Selbst dann bleibt ihre Aura für empfindsame Wesen – Magier, Dämonen, andere übernatürliche Kreaturen – spürbar. Grundsätzlich greifen Engel nicht eigenmächtig in die Geschicke der Welt ein. Ihr Wirken auf Erden erfolgt ausschließlich im Auftrag oder mit ausdrücklicher Billigung des Schöpfers. Direkte Manifestationen sind selten und geschehen meist nur in Zeiten großer kosmischer Unruhe oder wenn das Gleichgewicht zwischen Licht und Finsternis bedroht ist. Viele von ihnen beobachten lediglich, wachen im Stillen oder beeinflussen Ereignisse indirekt. Trotz ihrer himmlischen Herkunft besitzen Engel Individualität. Sie sind nicht frei von Emotionen, doch sind diese stark von Pflichtbewusstsein und göttlicher Loyalität geprägt. Liebe, Mitgefühl und Schutzinstinkt entspringen ihrer Natur, können jedoch in Konflikt mit ihren himmlischen Geboten geraten – insbesondere dann, wenn sich ihre Zuneigung auf Wesen richtet, die nicht ihrer eigenen Art angehören. In der irdischen Welt treten Engel nur selten offen in Erscheinung. Die meisten Menschen ahnen nichts von ihrer Existenz. Innerhalb der übernatürlichen Gemeinschaft hingegen gelten sie als mächtige, oft gefürchtete, zugleich aber auch respektierte Entitäten, deren Eingreifen stets eine größere Bedeutung hat. Stirbt ein Engel, dann hört seine Seele auf zu existieren. Sie wird nicht wiedergeboren und es gibt keine Möglichkeit, den Verlust eines Engels rückgängig zu machen. Hierarchie
nicht spielbar
Rang 1 - Gott, der SchöpferRang 2 - Haupterzengel - Michael, Gabriel, Raphael & Uriel haben eine Extrastellung -> Wachen über den Himmel und führen die vier Heere an Rang 3 - Cherubim - Hüter göttlicher Geheimnisse, Bewahrer der Erkenntnis (z. B. Wächter des Paradieses nach dem Sündenfall). Rang 4 - Dominions/Herrschaften - Überwachen die Engel niedrigerer Ränge, regulieren die Pflichten. spielbar
Rang 5 - normale Erzengel - dienen den vier Erzengeln und sind wesentlich schwächer als die großen vierRang 6 - Seraphim - sehr mächtige, hochrangige Engel. Sie sind stärker als normale Engel, aber schwächer als Erzengel. Rang 7 - Grigori - Kriegerengel Rang 8 - normale Engel - übernehmen auch oft Aufgaben als Schutzengel
Nachkommen & Familien
Engel bilden eine eigenständige Spezies mit klar geregelten familiären Strukturen und einer auf Ordnung beruhenden Fortpflanzung. Ihre Vereinigung dient ausschließlich der Zeugung von Nachkommen und entspringt keinem körperlichen Verlangen. Triebhafte oder lustbasierte Motivation ist ihrer Natur fremd; Fortpflanzung ist ein bewusster, sakraler Akt im Einklang mit der göttlichen Schöpfung.Liebe hingegen ist unter Engeln nicht nur erlaubt, sondern gilt als reine und erstrebenswerte Tugend. Sie wird als unmittelbarer Ausdruck der schöpferischen Essenz verstanden. Eifersucht, Besitzdenken oder Untreue sind ihnen unbekannt. Bindungen zwischen Engeln zeichnen sich durch absolute Loyalität und Beständigkeit aus. Ein einmal eingegangener Bund wird nicht gebrochen, noch suchen Engel außerhalb dieser Verbindung Nähe zu anderen. Partnerschaften bedürfen in der Regel der Billigung ranghöherer Engel oder der höchsten himmlischen Instanzen. Dies dient der Wahrung der Ordnung innerhalb der Hierarchie. Familienstrukturen sind eng an die jeweilige Kaste gebunden; Nachkommen gehören stets der Ordnung ihrer Eltern an. Ein Wechsel oder Aufstieg durch Geburt ist nicht vorgesehen. Die Empfängnis eines Engels ist ein seltenes Ereignis. Aufgrund ihrer Langlebigkeit und der Beschaffenheit ihrer Essenz können Engel nur selten Nachkommen zeugen. Aus diesem Grund gelten Engelskinder als größter Schatz des Himmels. Ihre Ankunft wird unabhängig von ihrer Kaste gefeiert und als Segen für das gesamte himmlische Volk betrachtet. Eine Schwangerschaft dauert, gemessen an der Zeit im Himmel, neun Monate und verläuft ohne körperliche Beschwerden oder Schmerzen. Die Geburt ist ein stiller, lichtdurchfluteter Vorgang frei von Leid. Sie wird als Moment reiner Harmonie zwischen Schöpfung und Schöpfer verstanden. Engelskinder gelten als die reinsten und unschuldigsten Wesen der Schöpfung. Trotz ihrer himmlischen Herkunft sind sie in ihren ersten Lebensjahren unbeholfen, neugierig und lernend, nicht unähnlich menschlichen Kindern. Ihre Macht und ihr Bewusstsein entfalten sich erst mit der Zeit. Der Verlust einer Engelsseele stellt für das gesamte himmlische Volk einen untragbaren Einschnitt dar. Jeder gefallene oder vernichtete Engel bedeutet nicht nur den Tod eines Individuums, sondern eine Schwächung der himmlischen Essenz selbst. Zum Schutz eines Engelskindes würde im äußersten Fall das gesamte Heer des Himmels mobilisiert werden. Nachkommen mit anderen Spezies
Als Nephilim werden sämtliche Nachkommen bezeichnet, die aus der Verbindung eines Engels mit einem nicht-himmlischen Wesen hervorgehen. Dabei spielt die Art des zweiten Elternteils keine Rolle, ob Mensch, Dämon, Werwolf oder eine andere Kreatur. Die Bezeichnung ist allgemeingültig und beschreibt jede Form von Mischwesen zwischen himmlischer und nicht-himmlischer Essenz.Eine solche Verbindung gilt im Himmel als schwerer Verstoß gegen die göttliche Ordnung. Obwohl Liebe als reine Tugend anerkannt ist, wird ihre Auslebung außerhalb der eigenen Spezies als Verrat am Schöpfer und an der Reinheit der himmlischen Essenz gewertet. Die Geburt eines Nephilim wird daher nicht als Segen, sondern als Affront betrachtet. In der gegenwärtigen himmlischen Lehre gelten Nephilim als unrein, instabil und potenziell gefährlich. Man schreibt ihnen eine zerrissene Natur zu, gefangen zwischen Licht und Fremdheit. Offiziell werden sie als Wesen eingestuft, deren Existenz das Gleichgewicht des Himmels gefährden kann. Entsprechend besteht die Doktrin, dass Nephilim ausnahmslos zu vernichten sind, sobald ihre Existenz bekannt wird. Historischer Hintergrund
Vor etwa vier Jahrtausenden war die Haltung des Himmels eine andere. Nephilim wurden nicht verfolgt, sondern geduldet und teilweise sogar im Himmel aufgenommen. Man betrachtete sie als Beweis für die schöpferische Vielfalt und als mögliche Brücke zwischen den Welten.Diese Epoche endete abrupt durch das Ereignis, das später als Der Fall des Ersten Nephilim in die himmlischen Chroniken einging. Einer der damaligen Nephilim war mit uralten Flüchen belegt, deren Ursprung bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Mit der Zeit verfiel er dem Wahnsinn. In einem Akt grenzenloser Zerstörung tötete er 356 junge Engelskinder, 215 einfache Engel sowie einige Nephilim, die versuchten, ihn aufzuhalten. Das Massaker erschütterte den Himmel in seinen Grundfesten. Der Verlust mehrerer Engelsseelen, insbesondere unschuldiger Kinder, führte zu einer radikalen Neubewertung aller Mischwesen. Seit diesem Vorfall gelten Nephilim als inhärent unvollkommen und als Risiko für die Stabilität der himmlischen Ordnung. Die bis dahin bestehende Toleranz wurde vollständig aufgehoben. Bis heute prägt dieses Ereignis die Haltung des Himmels. Unabhängig von individuellem Wesen oder Charakter wird jedem Nephilim das Potenzial zur Instabilität zugesprochen. der Fall
Engel können fallen. Dies passiert in der Regel, wenn sie eine schwere Sünde begehen. Ein Fall bezeichnet den Verlust oder die Unterbrechung der himmlischen Anbindung eines Engels. Er ist kein zufälliges Ereignis, sondern die Folge einer bewussten Handlung, Entscheidung oder Grenzüberschreitung, die den göttlichen Gesetzen widerspricht.Ursachen
Ein Fall kann unter anderem ausgelöst werden durch:Nicht jede Regelübertretung führt automatisch zu einem Fall. Entscheidend sind Schwere, Intention und metaphysische Tragweite der Handlung. Individueller Verlauf
Der Fall verläuft nicht einheitlich. Ein Kriegerengel kann anders fallen als ein Seraph oder Bote. Auch Reue oder Überzeugung können den Verlauf beeinflussen. Jeder Engel reagiert unterschiedlich, abhängig von:Erscheinungsformen
Ein Fall kann sich auf verschiedene Weise manifestieren:Nicht zwingend verändert sich der Charakter eines gefallenen Engels. Moral und Persönlichkeit können erhalten bleiben, auch wenn der himmlische Rang verloren geht. Umkehrbarkeit
Ob ein Fall dauerhaft ist, hängt von Ursache und Intensität ab. In manchen Fällen ist eine Rückkehr möglich, in anderen bleibt der Status unwiderruflich verändert. Ein Fall ist nicht nur ein persönliches Schicksal, sondern kann Auswirkungen auf das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle haben. |
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