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You´re the pearl of my heart
causing mischief
You´re the pearl of my heart
    Drake Williams    Julia Tiefenbach | 12.09.2024
#4
Julia zog die Beine an, legte das Kinn auf die Knie und beobachtete, wie er sich mit der dampfenden Tasse Kaffee neben sie setzte. Die Art, wie er das Tablett abstellte, wie seine Finger sich fast beiläufig über ihre streiften – das alles fühlte sich an wie etwas, das sie nicht haben durfte. Oder zumindest nicht behalten. „Du machst das ganz schön schwer, weißt du das?“ Ihre Stimme war leise, kaum mehr als ein Lufthauch, aber sie war ehrlich. „So zu sein. So zu tun, als wäre das hier… einfach.“ Sie nahm einen Schluck, ließ die Wärme wirken, versuchte sich zu konzentrieren – nicht auf die Stille, die zwischen ihnen hing, sondern auf die einfachen Dinge. Den Duft des Kaffees. Die Salzluft. Seine Nähe.

„Manchmal frag ich mich, ob du überhaupt weißt, worauf du dich einlässt.“ Ihre Lippen zuckten zu einem halben Lächeln, aber es hielt nicht lange. „Nicht, weil du etwas falsch machst. Im Gegenteil. Vielleicht bist du genau deswegen so gefährlich.“ Sie stellte die Tasse ab, blickte kurz zu ihm, dann wieder hinaus. Auf das Meer. Auf das, was sie nicht erklären konnte, ohne zu viel zu sagen. „Es gibt Dinge, die ich dir nicht erzähle. Nicht weil ich dir nicht traue. Sondern weil ich nicht weiß, ob ich’s selbst aushalte, wenn du’s weißt.“ Ihre Finger spielten mit der Kante der Decke, als wollte sie einen Gedanken abstreifen, der sich festgesetzt hatte. „Ich bin gut darin, die richtigen Teile zu zeigen. Die harmlosen. Die, die du mögen kannst, ohne zu viele Fragen zu stellen.“ Sie zuckte die Schultern. „Aber es gibt da noch was. Und ich weiß nicht, ob du mich dann noch so ansiehst wie jetzt.“ Sie hob den Kopf, sah ihm in die Augen – offen, verletzlich, aber nicht auf der Suche nach Mitleid. Sondern nach Mut. „Ich versuche nicht, dich fernzuhalten. Ich versuche nur, herauszufinden, wie viel von mir ich zeigen kann, ohne mich selbst zu verlieren.“ Einen Moment lang sagte sie nichts mehr. Ließ ihn das alles einfach hören, fühlen, einordnen – wenn er es denn wollte. Dann schob sie die Brötchen ein Stück näher an ihn her. „Lass uns frühstücken.“ Ihre Stimme war weich, aber da lag ein Hauch Wahrheit darunter, die tiefer ging, als sie es gerade zulassen konnte.
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RE: You´re the pearl of my heart - von Julia Tiefenbach - 29.05.2025, 07:00

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